Ihre Frauenärztinnen

Dipl.-Med. Isa Haschke
Dr. med. Tanja Baum ● Dr. med. Katharina Limberger ● Dr. med. Carola Zechmair

(Fachärztinnen für Gynäkologie und Geburtshilfe).

Schwangerenbetreuung

Es ist unser Ziel, Sie mit neuestem Wissen und modernster Technik während Ihrer Schwangerschaft zu begleiten, Ihnen damit Sicherheit zu geben und Angst zu nehmen, Risiken zu erkennen und optimal die Betreuung darauf abzustimmen.

Selbstverständlich sind die Grundlagen dafür die Mutterschaftsrichtlinien, die in Deutschland einen sehr hohen Standard haben. Wir sind uns in der Betreuung aber auch der sehr individuellen Bedürfnisse bewusst und werden diese berücksichtigen.

Unsere Ultraschalluntersuchung wird mit einem der modernsten Geräte, dem Voluson 730 Pro der Firma GE, durchgeführt. Es besteht damit in unserer Praxis die Möglichkeit von 3D/4D Untersuchungen.

Außerdem können wir unseren Patientinnen die wesentlich umfangreichere pränatale Diagnostik der DEGUM-STUFE II, die von Frau Dr. med. Katharina Limberger durchgeführt wird, anbieten.

Wir wünschen Ihnen eine gesunde und unbeschwerte Schwangerschaft!

Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft

Jede Droge schadet dem Ungeborenen!

Bei den meisten Substanzen (auch Alkohol) handelt es sich um kleine Moleküle, die den Mutterkuchen passieren und auch später in die Muttermilch übergehen. Während der mütterliche Organismus das Gift innerhalb kurzer Zeit abbauen kann, fehlen beim Kind die Abbau- und Ausscheidungsmechanismen. Die Substanzen reichern sich im kindlichen Körper an und können entsprechend große Schäden anrichten. Eine Droge kann Missbildungen bewirken, Entwicklungsprozesse stören oder gewebezerstörend (Gehirn) wirken. Das Neugeborene kann aber auch schwere Entzugserkrankungen zeigen.

Nikotin wird heute zu den sog. harten Drogen gezählt! Ein Drittel aller Raucherinnen raucht auch in der Schwangerschaft weiter. Bei diesen Frauen kommen statistisch gehäuft vor:

  • Fehlgeburten
  • Vorzeitige Mutterkuchenablösung
  • Defizite der Intelligenz
  • Körperliche Fehlbildungen (Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Gliedmaßendefekte, Fehlbildungen der harnableitenden- und Geschlechtsorgane)
  • Niedriges Geburtsgewicht
  • Schlechter arbeitende Lungen der Neugeborenen
  • Infektanfälligkeit
  • 2/3 aller Fälle von plötzlichen Kindstod werden auf das Passivrauchen in den ersten Lebensmonaten zurückgeführt
  • 10 Zigaretten pro Tag verdoppeln das Risiko beim Kind, später an Leukämie und anderen Krebserkrankungen zu erkranken

Übrigens: dass man in der Schwangerschaft nur langsam aufhören soll zu rauchen ist Unsinn, aber auf jeden Fall besser als gar nicht!

 

Alkoholkonsum der Mutter vor der Geburt ihres Kindes gilt als häufigste Ursache für verzögerte geistige Entwicklung und die körperliche Fehlentwicklung von Kindern!

In Deutschland sind über eine Million Menschen alkoholkrank, geschätzte 3,4 Millionen haben zumindest ein ernsthaftes Alkoholproblem. Die Alkoholembryopathie beruht auf einer schweren Hirnschädigung durch den Alkohol. Jährlich werden damit etwa 2000 Kinder in Deutschland geboren. Doch die Dunkelziffer ist weitaus größer, gering ausgeprägte Störungen können erst später auftreten und werden dann nicht mehr mit dem Alkoholkonsum in Verbindung gebracht. Zum Beispiel treten Aufmerksamkeitsstörungen, Lernbehinderung und Hyperaktivitätsstörungen nach Alkoholkonsum in der Schwangerschaft viermal häufiger auf.

Man schätzt, dass etwa 10 000 bis 15 000 Kinder in Deutschland jährlich mit leichten Formen von alkoholbedingten Schäden zur Welt kommen. Körperliche Fehlbildungen lassen sich gelegentlich operativ korrigieren, Entwicklungsdefizite durch Frühförderung lindern, eine Heilung der Kinder ist jedoch nicht möglich.

Der Alkoholabbau im Körper ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Grenzwerte für schädigende Wirkung gibt es daher nicht. Nur vollständige Abstinenz bietet absolute Sicherheit für Ihr Kind!

 

Nabelschnurblut-Einlagerung

Zur Geburt haben werdende Eltern heute die Möglichkeit, das Nabelschnurblut ihres Neugeborenen entnehmen und aufbewahren zu lassen. Denn Nabelschnurblut enthält Stammzellen, die besonders jung und teilungsfreudig sind. So kann es später bei schweren Erkrankungen zur Behandlung eingesetzt werden.

Die Stammzelltherapie hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und bietet großes Potenzial in der regenerativen Medizin. Anwendungsgebiete für Nabelschnurblut sind heute bereits Krebs- und Bluterkrankungen, Typ-1-Diabetes und frühkindliche Hirnschädigungen. Es wird aber auch an der Behandlung von Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall geforscht. Je nach Erkrankung wird das Nabelschnurblut eines Geschwisterkindes oder das eigene bevorzugt eingesetzt.

Nabelschnurblut lässt sich einfach und risikolos für Mutter und Kind zur Geburt entnehmen. Dabei haben Eltern die Wahl: Sie können das Nabelschnurblut spenden, was für die Eltern kostenfrei ist. Oder sie können die Stammzellen für das Kind einlagern, auf Wunsch auch mit einer kostenfreien Spendeoption. Dann sind die Stammzellen in jedem Fall verfügbar, wenn das eigene Kind es eines Tages brauchen sollte.

Mehr erfahren Sie hier:

www.nabelschnurblut.de

www.eticur.de

www.vita34.de