Eine weitere Möglichkeit, die Aussage der Vorsorge bezüglich des Muttermund-Krebses zu erhöhen, ist der Nachweis der Humanen Papilloma-Viren (HPV).

Es gibt weit über 100 Typen dieser Viren, die meisten davon völlig harmlos. Einige wenige führen aber zur Ingangsetzung der Entwicklung zum Krebs.

Nach heutigem Kenntnisstand gibt es wahrscheinlich keinen Muttermund-Krebs ohne eine HPV-Infektion. Umgekehrt kann man sagen, dass bei negativen HPV-Nachweis die Wahrscheinlichkeit, am Muttermund-Krebs zu erkranken gegen Null geht.

  • HPV kann man nicht behandeln
  • HPV heilt meist spontan aus
  • HPV MUSS kein Krebs entwickeln
  • HPV wird beim Geschlechtsverkehr übertragen, deshalb kommt Muttermundkrebs fast ausschließlich bei sexuell aktiven Frauen vor
  • HPV sind für den Mann im Allgemeinen ungefährlich und können bei ihm nur beim Vorhandensein von Feigwarzen (und Kondylomen) festgestellt werden.

HPV-Infektion der Frau bedeutet:

  • engmaschige und regelmäßige Kontrolle, um die Ausheilung der Infektion und damit das Ende der Gefahr zu dokumentieren oder im schlechteren Fall die Entwicklung der Infektion hin zum Krebs zeitig genug durch einen Eingriff am Muttermund zu beenden.
Ultraschalluntersuchungen der inneren Geschlechtsorgane
Zusätzliche sinnvolle Leistungen zur Früherkennung des Muttermund-Krebses